Allgemein · Blog · Vom Flüchten

Skoutz- Award : Die Midlist!

Mit etwas Verspätung  wurden heute die Nomminierten des Skouz-Awards in der Kategorie „History“ bekannt gegeben. Die Spannung war daher um so größer und was soll ich sagen: Ich bin dabei!
„Vom Flüchten“ wurde von Jurorin Anna Castronovo, die den Preis im letzten Jahr gewonnen hat, unter die letzten neun Romane gewählt.
Vom 12.07. bis zum 26.07.2020 dürft ihr dann abstimmen, welche 3 Bücher es aus dieser Midlist auf die Shortlist History 2020 und damit in die nächste Runde schaffen.

Vorher sind noch Vorstellungen und Interviews geplant.

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Grüße aus Lübgust

Gestern bekam ich eine nette Nachricht aus Polen. Wie ihr vielleicht wisst, spielt ein Teil meines Buches im Dorf Lübgust im heutigen Polen. Lübgust war zum einen ein Gutshof, aber auch ein Dorf. Und nun habe ich Fotos beziehungsweise alte Postkarten von dem Ort bekommen. Agnieska und Konrad leben in Lübgust und sammeln alle möglichen Infos über den Ort. So sind sie wohl auch auf mein Buch gekommen.

Lübgust Kirche
Kirche in Lübgust
Gut Lübgust
Gut Lübgust
Buchtipps · Rezensionen und Buchtipps

Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Roman “ Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens gehört zu den schönsten Büchern, das ich je gelesen habe und kam auf die Liste der „ All Time Favourites“.

 

Worum es geht

Die kleine Kya lebt in bitterer Armut mit ihrer Familie in einer schäbigen Hütte in den Sümpfen von North Carolina. Der Vater ist Alkoholiker und verprügelt Frau und Kinder. Die Mutter verlässt die Familie, als Kya 7 Jahre alt ist. Danach gehen die Geschwister, schließlich verlässt auch der Vater Kya, als sie 10 Jahre ist. Fortan lebt sie allein, schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Einen einzigen Freund hat sie: Ein schwarzer Tankstellenbetreiber kauft ihr Muscheln ab und versorgt sie dafür mit Lebensmitteln.

In der Kleinstadt am Rand der Sümpfe bekommt sie keinerlei Unterstützung, sie ist „ White Trash“, wie die Amerikaner die Unterschicht nennen, das „Marschmäden.“ Die Menschen lehnen sie als Außenseiterin ab, erzählen sich im Laufe der Jahre unglaubliche Geschichten über sie.

Das Schicksal Kyas lässt einen zunächst einmal fassungslos zurück und traurig. Doch Kya ist zwar arm, aber trotzdem reich: Sie lebt in der Natur, verschmilzt geradezu mit ihr, kennt jeden Baum und jeden Strauch, jedes Blatt. Die Schilderung der Natur ist fast poetisch und wunderschön. Und so wird aus der Trauer über das Schiksals Kyas Bewunderung und Fazination. Kyas Geschichte lässt einen nicht mehr los.

Aus Kya, der ein Freund aus Kindertagen irgendwann lesen und schreiben beibringt, wird sogar noch eine Schriftstellerin. Ach so: Einen Mord gibt es auch noch. Aber dieses Buch ist in dem Sinne kein Krimi. Und mehr wird nicht verraten.

Fazit

Was für ein Debüt! Ich habe das Buch als Hörbuch „gelesen“ und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin normalerweise eine schnelle Leserin. Hier hab ich ganz langsam gelesen. Weil ich nicht wollte, dass es aufhört. So habe ich beim Hören immer wieder unterbrochen, um im Internet die beschriebenen Pflanzen und Vögel nachzuschlagen. Viele Bilder sind mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Zum Beispiel wenn Kya am Strand Möwen füttert und diese sie in die Mitte nehmen, sie umfliegen, auf ihren Händen landen.

Hörbuch-Sprecherin

Gesprochen hat das Hörbuch Luise Helm. Und um das Lesevergnügen perfekt zu machen: Sie hat es fantastisch gemacht. Ich kenne keine andere Hörbuchsprecherin, die so lesen kann. Sie hat einzelnen Charakteren eine eigene Stimme gegeben, ohne aufgesetzt zu erscheinen oder übertrieben. Die trifft den Ton der einfachen Fischer ebenso wie den von Akademikern.

Ein absoluter  Hör-Genuss.

  • Titel: Der Gesang der Flusskrebse
  • Autorin; Delia Owens
  • Übersetzer: Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
  • Sprecherin: Luise Helm
  • Hörbuch-Verlag: Hörbuch Hamburg
  • ISBN-10: 3446264191
  • ISBN-13: 978-3446264199

 

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Erste Vorstellung auf Buchblog

Heute ist Freitag, der 13. und ich bin hoch erfreut. Denn heute werden ich und mein Roman auf dem Buchblog “ Wortwucher“ von Dorothea Stiller vorgestellt. Dorothea gibt auch Autoren, die keinen großen Verlag hinter sich haben, eine Möglichkeit, sich vorzustellen. Eine tolle Sache! Schaut doch mal rein , dort findet ihr auch Rezensionen anderer Bücher und Buchtipps.